1. Bürgermeister Klaus Meixner nimmt den Förderbescheid der Regierung von Oberbayern am 24.7.2019 entgegen

Grossansicht in neuem Fenster: Breitband  Klaus Meixner erhält Förderbescheid am 24.07.2019„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 33 Gemeinden aus Oberbayern erhalten heute insgesamt über 18,4 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.780 Gemeinden und rund 87 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Mittwoch (24.07.) in München. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker.


Zusätzlich profitieren 39 Schulen in Oberbayern mit insgesamt 1,2 Millionen Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. „Mit einer gigabitfähigen digitalen Infrastruktur vor Ort ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin und sorgen für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten“, betonte Füracker.


„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, unterstrich Füracker. Rund 94 Prozent der bayerischen Haushalte haben inzwischen Zugang zu schnellem Internet (mind. 30 Mbit/s). Nach Abschluss der aktuell laufenden Baumaßnahmen werden mindestens 98 Prozent der bayerischen Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser möglichst bis in die Gebäude zu verlegen (FTTB - Fiber to the building). „In Bayern geht der Breitbandausbau mit Riesenschritten voran“, hob Füracker hervor.


Die Gemeinden in Oberbayern engagieren sich stark beim Breitbandausbau. In Oberbayern befinden sich mit 483 Gemeinden 97 Prozent im Förderverfahren. 420 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 238 Millionen Euro zugesagt. Ein Teil der Fördermittel von maximal rund 366 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Füracker.
Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bayern läuft auf Hochtouren. 94 von 100 Haushalten in Bayern sind inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, 89 von 100 können bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. In keinem anderen Bundesland wird mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 48.000 km Glasfaserleitungen verlegt und über 758.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum. Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.018 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Alle Kommunen wurden zum Förderverfahren beraten. Jede zweite Kommune nutzt das Verfahren mehrfach.

 

Die Telekom baut ihr Netz in der Gemeinde Irschenberg weiter aus und sorgt für moderne Technik. Nach der Fertigstellung können rund 210 Haushalte Anschlüsse mit Tempo von 100 MBit/s (Megabit pro Sekunde) bis zu 1 GBit/s (Gigabit pro Sekunde) nutzen. Die Telekom wird rund 81 Kilometer Glasfaser/Speednetrohre verlegen und neun Glasfasernetzverteiler/Multifunktionsgehäuse aufstellen. Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet.

„Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Wasser und Strom“ sagt Klaus Meixner, 1. Bürgermeister der Gemeinde Irschenberg. „Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So sichert sich unsere Gemeinde einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“

So läuft der Ausbau: Die Telekom steigt nun in die Feinplanung ein. Als Erstes wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt und Material bestellt. Parallel dazu werden Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen.

In der Regel werden in Irschenberg Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen. Aufgrund der technischen Anforderungen wurde für einige Gebäude im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im Verteiler am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom kontaktiert.